Bilanz des Stadtradelns 2021 in Menden aus Sicht des ADFC

 

ADFC Menden bestes Team beim "Stadtradeln" 2021

 

Die zum ersten Mal zeitgleich im gesamten Märkischen Kreis organisierte Veranstaltung des Internationalen Klimabündnis ist erfreulich gut angekommen und hat durch die Teilnahme in 11 von 15 Städten und Kommunen des Kreises und großen Zuwächsen von Radlerinnen und Radlern in kleinen und großen Teams die Bedeutung des Radverkehrs im Alltag und in der Freizeit eindrucksvoll belegt.

Zwischen 18. August und 7. September legten 1 998 aktive Radelnde in 194 Teams mit ihren Rädern 428 444 km zurück. Das entspricht dem 11-fachen des Äquatorumfangs und bedeutet rein rechnerisch 61 t CO2 – Vermeidung. Menden’s Radlerinnen und Radler zusammen waren im Kreisvergleich nach Iserlohn und vor Balve die fleißigsten.

Die Ergebnisse in Menden selbst zeigen in allen Kategorien steigende Zahlen:

336 Radelnde in 27 Teams, 75 881 km, 11 t CO2 - Vermeidung

Das Team des ADFC Menden schaffte mit 41 aktiven Radlerinnen und Radlern 18 650 km, das entspricht einer pro Kopf Leistung von 455 km und einer Zunahme von 2088 km im Vergleich mit 2020. Das bedeutet Platz 1 in Menden und Platz 2 im Märkischen Kreis hinter den Beckumer Radlern und vor der „Dead Pedals Society“ aus Iserlohn. Auf der Abschlussveranstaltung des Stadtradelns im Märkischen Kreis am 16. September in Balve wurde das Team-ADFC-Menden mit einem Silber- Pokal und einer 100 € Geldprämie ausgezeichnet.  

Die zehn besten im Team des ADFC-Menden:

  1. Annegret Kuster, 1302 km
  2. Stefan Hollmann, 1239 km
  3. Oliver Hollmann, 1123 km
  4. Alexandra Heinrich, 1017 km
  5. Siegfried Kemper, 891 km
  6. Julia Henze-Weifenbach 819 km
  7. Christa Waschke, 800 km
  8. Hans-Martin Kissing, 759 km
  9. Margot Liefländer, 708 km
  10. Heidi David, 707 km

Allen Team-Mitgliedern gilt mein Dank für die erfolgreiche Teilnahme. Wir konnten, wie in den vorausgegangene fünf Veranstaltungen seit 2016 zeigen, dass Radfahren alleine und in der Gruppe Spaß, Erholung, Ausgleich und einen Beitrag zum Klimaschutz bedeutet. Jeder Kilometer zählt dabei, auch ein kleiner Eintrag eines unserer Teammitglieder von 20 km. Eine Steigerung im nächsten Jahr wäre ein guter Vorsatz.

Die besten Teams in Menden waren nach dem ADFC das Team „#mendenverliebt“ mit 26 Radelnden und 7489 km und die „RSG-Hönne-Ruhr und Freunde“ mit 7 Radelnden und 6 500 km. Glückwunsch.

Die bei der großen Fahrrad-Demo am 22.08. durch das Hönnetal von Balve nach Menden von den zahlreichen OG-Mitgliedern zurückgelegten Kilometer sind natürlich in die „Stadtradeln“-Statistik eingegangen. Die von uns organisierte Fahrt durchs Hönnetal von geschätzten 350 Radfahrenden war sicher der bisherige Höhepunkt unserer Fahrrad-Aktivitäten.

Das Netzwerk Klimabündnis organisierte zum 14. Mal die Kampagne des Stadtradelns unter dem Motto für Klimaschutz, Förderung des Radverkehrs und Lebensqualität und möchte möglichst auch viele Kommunalpolitiker*innen zum Mitradeln bewegen. Deren Beteiligung stagnierte leider. Es bleibt zu hoffen, dass der Boom des Radfahrens, der sich tagtäglich auf den Straßen und Radwegen, im Fachhandel und in den Reparaturwerkstätten überdeutlich zeigt, in Politik und Radverkehrsplanung ein angemessen größeres Echo findet und der Radverkehrsförderung, der dritten Zielsetzung des Stadtradeln, einen spürbaren Schub versetzt.  

Günther Reichle, Sprecher des ADFC Menden

 

https://maerkischer-kreis.adfc.de/neuigkeit/bilanz-des-stadtradelns-2021-in-menden-aus-sicht-des-adfc-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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