Betrachtungen zu einem Neustart des ADFC Menden im Coronajahr-2

 

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde des ADFC Menden,

 

am 27. Januar 2021 „feierte“ das Corona-Virus SARS-CoV 2 in Deutschland seinen ersten Geburtstag, am Tag des 1. Nachweis des neuen Virus, eingetragen aus China nach Bayern. Geburtstagsgäste waren nicht anwesend, Menschenansammlungen sind ja verboten.

In diesem ersten Jahr hat sich sehr viel für uns alle verändert, selbst das hochheilige Weihnachtsfest und der Jahreswechsel mussten anders verlaufen. Wir sind hoffentlich alle körperlich unbeschadet im neuen Jahr angekommen. Die Seele hat bei jeder und jedem verschieden stark gelitten und leidet immer noch, weil niemand sicher sagen kann, wie und vor allem wie lange diese Lage noch andauern wird. Jetzt schiebt auch noch das schlechte Wetter den allermeisten von uns einen Riegel vor, für eine erholsame Tour mit dem geliebten Fahrrad.

Wir wollen uns jedoch auf keinen Fall dem Virus und der Pandemie unterwerfen. Denn eines ist gewiss, die Erde wird sich weiterdrehen. vielleicht ein wenig langsamer und bescheidener, was in mancher Hinsicht gar nicht so schlecht wäre.

Und der ADFC wird irgendwann, aber hoffentlich bald seine Aktivitäten wieder aufnehmen können. Dazu möchte ich ein Lebenszeichen geben und Euch einige
Pläne vorstellen.

Zusammen mit einigen Aktiven stellen wir gerade einen Strauß von interessanten Radtouren zusammen, die wir hoffentlich in diesem Jahr auch fahren können. Diese Pläne werden noch ohne konkrete Termine gemacht. Touren mit konkretem Datum werden Euch allen auf den bewährten Wegen über Mail, Tourenportal und Presse bekanntgegeben, sobald die Coronaschutz-Verordnung grünes Licht erteilt. Vielleicht schaffen wir auch einen einladenden Tourenflyer nach bewährtem Vorbild, jedoch deutlich abgespeckt. Ich persönlich rechne nicht vor Mai 2021, aber auch nicht viel später mit der Wiederaufnahme unseres Tourenprogramms.

Selbstverständlich werden wir uns auch wieder bei Oberkampf an jedem 4. Donnerstag im Monat zum gemütlichen Radlertreff sehen, werden zusammen bei den Feierabendtouren schwitzen und die eine oder andere Mittwochtour genießen können. Die jeweiligen Termine hängen nur von der Pandemiesituation ab. Ich weiß, die Hoffnung ist bei vielen von uns groß und die Freude darauf noch größer.

Ich möchte schließen mit einem Hinweis auf die Schutzimpfung. Nach reichlicher Überlegung komme ich zu dem Schluss, dass wir die Gelegenheit zur aktiven Impfung gegen SARS-CoV-2 ohne Angst wahrnehmen sollten. Es gibt zwar noch viele offene Fragen in diesem Zusammenhang, eines scheint mir aber sehr sicher zu sein, die Vorteile einer Impfung überwiegen aktuell auf jeden Fall die möglichen Nebenwirkungen bei weitem, die nach heutigem Kenntnisstand erstaunlich gering sind. Über das Ausmaß und die Dauer des Infektionsschutz und möglicher Spätfolgen bestehen wissenschaftliche Unklarheiten, die einer Impfung aktuell nicht im Wege stehen dürfen. Ich werde mich impfen lassen, ohne jedoch einem möglichst schnellen Impftermin nachzuhecheln. Ich möchte aber auch betonen, dass ich der Meinung bin, dass wir zur Teilnahme an unseren Unternehmungen keinen Impfnachweis voraussetzen werden. Die AHA-Regeln werden noch sehr lange für alle gelten und dieses Virus oder diese neue Mutanten werden uns auf lange Zeit beschäftigen.

Wir sollten den Blick in die bessere Zukunft bewahren.
Wir haben zum Glück eine Leidenschaft, die uns auch über diese Zeit hinweg helfen wird.

Günther Reichle                                                                          

 


https://maerkischer-kreis.adfc.de/veroeffentlichung/betrachtungen-zu-einem-neustart-des-adfc-menden-im-coronajahr-2

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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