ADFC Iserlohn: Ausbildungsunterstützung für das Rikscha-Projekt ist angelaufen

 

Im Rahmen seiner Kooperation mit dem Verein "Rund ums Schnöggel", dem Terstegen-Haus und der Verkehrswacht Iserlohn hat der ADFC Iserlohn mit der Ausbildung von ehrenamtlichen Fahrern*innen des Rikscha-Projektes Iserlohn begonnen.

 

Unter dem wachen Auge von ADFC-TourGuide Dieter Wileczelek wird fleissig geübt! © Britta Dilcher

Nachdem bereits am Samstag, den 04.06.22 der offizielle Startschuss für das ambionierte Iserlohner Rikscha Projekt vor dem "Schnöggel" am Fritz-Kühn-Platz gefallen war (der IKZ berichtete), folgte gestern die nächste wichtige Etappe: Die Einweisung an und die praktische Fahr-Ausbildung mit der Rikscha durch erfahrene ADFC-TourGuides des ADFC Iserlohn.

Auf dem optimalen Gelände der Verkehrswacht Iserlohn an der Schlesischen Strasse konnte Britta Dilcher, die Projektleiterin des Vereins "Rund ums Schnögel", die ersten vier Fahrer und Fahrerinnen zum ersten "Rikscha-Fahrtraining" begrüßen. Und zuvor hatte schon Anke Urban, die Projektbetreuerin des Altenzentrums Terstegen-Haus, die für Trainingszwecke zur Verfügung stehende Rikscha aus ihrer Garage zum Platz hin überführt. Bis auf das miserabele Wetter waren somit die Bedingungen für eine zielführende und gewissenhafte Schulung der künftigen "Rikscha-Piloten*innen" gegeben.

So wurde auch gleich in Kleingruppen fleißig der Umgang, die Handhabung und besonders natürlich das Fahren mit der Rikscha auf einem zunächst einfachen Parcours geübt. Dabei hatte jeder "Pilot" auch den Sitz des "Passagiers" einzunehmen, um eben beide Positionen auf der Rikscha am eigenen Leib erfahren zu können.

Nach erster Fahrpraxis konnte man den zunehmenden Schauern ausweichen, wo dann im Unterrichtsraum der Verkehrswacht in einem zweiten Teil durch ADFC-Tourenleiter und Verkehrswacht-Ausbilder Franz-Josef Knur die theoretischen Grundlagen des sicheren Rikscha-Fahrens vermittelt werden konnten.

Und unser Fazit vom ADFC Iserlohn lautet: Mit dieser Ausbildung an der Rikscha ist jetzt der erste Schritt zur Erlangung von Handlungssicherheit für die  ehrenamtlichen Fahrern*innen des Rikscha-Projektes getan. Noch mehr Fahrsicherheit werden diese sicher in weiteren Übungsstunden erwerben. Denn der Weg zu wirklich sicherem Rikschafahren geht nur durch üben, üben, üben....

 


https://maerkischer-kreis.adfc.de/neuigkeit/adfc-iserlohn-ausbildungsunterstuetzung-fuer-das-rikscha-projekt-ist-angelaufen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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