ADFC Iserlohn informiert: Umlaufsperre an der Bergstraße in Letmathe geändert

Na also geht doch! Eigentlich wollte die Stadt Iserlohn alle Umlaufsperren, im Volksmund auch Drängelgitter genannt, auf den heimischen Radwegen so umbauen oder entfernen, dass diese als Fahrradfahrer sicher und bequem passieren kann.

So sollte es überall sein: breit angelegte Umlaufsperren ermöglichen ein sicheres Durchkommen auch für Radfahrer mit Packtaschen, Tandems und Lastenräder © Markus Bellebaum

Bei vielen Umlaufsperren in unsere Stadt ist dieses schon geschehen, in Letmathe an der Bergstraße im Bereich des Bahnübergangs an der Kläranlage noch nicht. Dieses war ADFC-TourGuide Markus Bellebaum zuletzt bei seiner ADFC-Jahresabschlussfahrt im Dezember zum Weihnachtsmarkt am Wasserschloss Werdringen in Hagen aufgefallen. Entweder musste man sich zwischen den beiden Bügeln hindurchschlängeln oder seitlich dran vorbeiquetschen, dieses jedoch nicht nur einmal, es standen auf beiden Seiten des Bahnübergangs solche Schikanen. Dieses brachte den erfahrenen ADFC-TourGuide auf den Plan, sich an die Politik zu wenden, welche sich daraufhin bei der Verwaltung nach dem aktuellen Sachstand erkundigt hat. Nun war Markus Bellebaum am 17. Februar unterwegs, um ein aktuelles Fotos aufzunehmen, dass die hinderliche Situation eindeutig aufzeigt. Absicht war es, hier Belege zu schaffen,  die dann an die Vertreter im Iserlohner Verkehrsausschuss weitergereicht und dort diskutiert werden sollten.

Was er so nicht erwartet hatte war aber nun, dass die Stadt Iserlohn sich der Angelegenheit laut Aussagen einiger Anwohner schon vor ein paar Tagen angenommen hatte. Es wurden nicht nur beide Umlaufsperren mit einem dadurch auch breiteren Abstand schräg gestellt, auch wurde das kurze Straßenstück dazwischen von Laub und Dreck gereinigt, sowie die Abläufe für das Regenwasser wieder hergestellt. Jetzt lässt es sich auch hier wieder entspannt Radfahren.

Dieses ist ein gutes Beispiel dafür, dass der ADFC Iserlohn nicht nur schöne und erlebnisreiche Radtouren im Programm hat, er setzt sich auch immer für eine gute Fahrradinfrastruktur ein, um die Begeisterung für das Radfahren in unserer Region weiter zu fördern.

Na also geht doch!


https://maerkischer-kreis.adfc.de/neuigkeit/adfc-iserlohn-informiert-umlaufsperre-an-der-bergstrasse-in-letmathe-geaendert

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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