ADFC Iserlohn Planungs-Workshop24 - Eine Nachbetrachtung

Um das ADFC-Jahresprogramm 2024 vorzubereiten, zu planen und abzusprechen hatte der Ortsgruppensprecher des ADFC Iserlohn, Bernhard Schomm, alle Tourenleiter, weitere aktive Mitglieder und sonstige Radbegeisterte zu einem extra Workshop geladen.

ADFC Planungs-Workshop24: Gute Beiträge, gute Diskussion. So kann's weiter gehen. © ADFC Iserlohn

Und so konnten zu Beginn des Abends im Seminarraum der VHS im Stadtbahnhof Iserlohn mehr als 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüsst werden, die alle ganz klar Flagge für den ADFC Iserlohn zeigten und sich alle mit ihren guten Ideen, neuen Planungen und ihrem Engagement in die tägliche Ortsgruppenarbeit bei Organisation, Touren und Projekten einbringen wollen.

Nach einem kleinen Impulsvortrag zu Beginn des Workshops durch den Sprecher der Ortsgruppe Iserlohn, Bernhard Schomm, wurden dann schon erste Daten, Pläne und Ideen aller teilnehmenden ADFC-TourGuides und Tourenleiter konkret durchgesprochen, erfasst und in einer vorläufigen Planungsmatrix eingetragen. Absicht dabei ist es nun, diese Tourenübersicht in einem kleinen Informationsflyer 2024 darzustellen und diesen in gedruckter Form im kommenden Frühjahr zur Verteilung zu bringen.

So wurde auch schon für die erste ADFC-Tour des Jahres, dem traditionelle "Anradeln", als Termin der Ostersamstag, 30.03.24, 10 Uhr ab Barendorf festgelegt. Mit dieser von ADFC-TourGuide Markus Bellebaum organisierten Radtour ist dann der Startpunkt in ein sicher interessantes ADFC-Jahr 2024 gesetzt, zu dem auch wieder das bekannte Stadtradeln im Zeitraum 20.05.- 09.06.24 gehören wird.

Desweiteren konnten für einige Aufgaben und Funktionen wie Aufbau und Betreuung des ADFC Info-Standes, das Rikscha-Training und für die Zuarbeit zur ADFC-Homepage interessierte und motivierte Mitglieder benannt werden, um die eigentliche Arbeitslast der OG auf mehreren Schultern zu verteilen.

Einigkeit wurde neben dem zunächst etwas reduziertem Radtourenprogramm auch über die Beibehaltung des monatlichen ADFC-Treffs im Restaurant Schroter und die weitere Mitarbeit des ADFC Iserlohn in den Projekten "Rikscha-Trainigs" und "Fahrradfreundliche Gastronomie" erzielt.

Und zur Verbesserung des inneren Vereins-Gefüges wurden die Durchführung einer "Familien-Radtour" sowie von gemeinsamen Aktionen, Besuchen und Veranstaltungen auch über den Fahrradlenker hinaus (Team-Building Maßnahmen) angeregt.

Gegen Ende des Workshops stellte Dieter Wieczelek sein interessantes Projekt "OpenBikeSensor", ein System zur Messung von Seitenabständen an Fahrädern, vor. Näheres dazu wird er noch beim nächsten ADFC-Treff am 07.02.24 im Restaurant Schroter erläutern.

"Ich bin doch eigentlich zufrieden mit den ersten Ergebnissen unseres Workshops", so zog Schomm dann letztlich eine postive Bilanz des Abends, "auch wenn der vereinsinterne Zuspruch und die Mitarbeit der stillen ADFC-Mitglieder sicherlich noch ausbaufähig ist. Aber nichts und niemand hindert uns daran, so einen Workshop bei Bedarf zu wiederholen. Als Radfahrer musst du halt ständig in die Pedale treten, sonst kippst du irgendwann um!"

Fazit:

Ein zwar kleine, aber motivierte und engagierte Gruppe von Aktiven und Radbegeisterten hatte sich zusammengefunden und ein ganz klares Zeichen gesetzt, um den Weg des ADFC Iserlohn unverdrossen auch künftig, wenn auch vielleicht in einem etwas reduzierten Rahmen, weiter fortzuführen.

Denn die Aufgabe, die Möglichkeiten für gutes und sicheres Radfahren in Iserlohn weiter zu verbessern, kann man nicht einfach im Stich lassen.

Und Aufgeben ist keine Option.


https://maerkischer-kreis.adfc.de/neuigkeit/adfc-iserlohn-planungs-workshop24-eine-nachbetrachtung

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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